Stellvertreter übernehmen die einzelnen Rollen eines inneren Konfliktes und machen diesen
räumlich und körperlich sicht- und spürbar. So werden die Mechanismen des Problems und
die inneren Bilder deutlich und können eine ungewöhnliche Lösung erfahren.
Themen können aus den Bereichen:
Familie, Liebe, Glücklichsein, Erfolg, Beruf, Stress, Geld, den eigenen Platz nicht finden,
emotionale Belastungen und Verstrickungen, Mobbing, Energie-Blockierungen und vieles mehr sein.
Gerne arbeite ich auch für Ihre Haustiere. Wenn ein Problem systemische Ursachen hat erreicht
die Kommunikation mit der Seele oft ungewöhnliche Lösungen.
Diese Methode wirkt auf einer tiefen Ebene (er-)lösend und ordnend. Es fördert den
ungehinderten Fluss der Liebe im System.
Das Familienaufstellen ist eine Methode, die von Bert Hellinger entwickelt wurde. Sie
zeigt das innere Bild einer Familie oder eines Problems und macht dieses durch das Aufstellen
von Stellvertretern im Raum sichtbar und spürbar.
Die Stellvertreter werden im Raum platziert und fühlen die Qualität dieses Platzes und das
Verhältnis zu den anderen aufgestellten Personen.
Ohne dass man es heute erklären kann, fühlen die Stellvertreter, ohne etwas von den dargestellten
Personen zu wissen, deren Emotionen, Symptome, Sympathien oder Antipartien.
Die Bewegungen der Stellvertreter und die Rückmeldungen geben wertvolle Hinweise in Richtung
Problemlösung.
Wie ein innerer „Gleichgewichtssinn“ für die gesamte Familie wirkt das Sippengewissen
oder die Familienseele dahingehend dass kein Mitglied der Familie vergessen oder übersehen wird!
Das können sein:
• Früh verstorbene Elternteile oder Geschwister oder Kinder
• „schwarze Schafe“
• Fehlgeburten, abgetriebene Kinder, Problemfall künstl. Befruchtung
• Untergeschobene Kinder
• Menschen die für ein Mitglied der Familie Platz gemacht haben, zB. frühere Verlobte
oder eigene Partner oder der Eltern / Großeltern
• Menschen die durch ein Mitglied der Familie einen Verlust oder eine Verletzung
erlitten haben, Unfallopfer, Opfer von Straftaten, Kriegsgeschichten, Täter …
Das Sippengewissen erreicht das dadurch, dass ein Nachgeborener das Schicksal des Vergessenen nachahmt.
Das „böse“ Geben und das „gute“ Nehmen – über den Ausgleich in Beziehungen
Menschliche Beziehungen beginnen mit Geben und Nehmen. Damit beginnen auch unsere Erfahrungen
von „Schuld“ und „Unschuld“ oder Verpflichtung und Anspruch.
Diese Gefühle dienen dem Austausch von Geben und Nehmen, dann beide haben keine Ruhe, bis es zum Ausgleich kommt. Um die Beziehung zu fördern, gibt man immer ein bisschen mehr, als man bekommen hat zurück.
Störungen:
• Der Geber gibt zuviel (Helfer-Ideal)
• Der Geber nimmt nichts
• Der Geber gibt etwas, was der andere nicht möchte
• Der Nehmer nimmt zuviel und fordert
• Der Nehmer gibt nicht oder zuwenig zurück
• Es ist dem Nehmer nicht möglich auszugleichen
• Der Nehmer nimmt nichts an (Aussteigen)
Der Geber fühlt sich groß und gut, der Nehmer fühlt sich kleiner und in Verpflichtung.
Wann ist das Geben „böse“?
- Wenn man zuviel gibt und der andere nicht ausgleichen kann.
Bsp.: ein wohlhabender Mann lädt seine Kumpels immer in die teuersten Restaurants ein.
Wie fühlen sich die Eingeladenen nach einer Weile?
- Wenn man bewusst etwas gibt, was der andere nicht möchte.
Bsp.: eine erwachsene Tochter möchte nicht, dass die Mutter in ihre Wohnung kommt und dort
putzt. Wie fühlt sich die Tochter?
- Wenn der Partner dem anderen alles verzeiht.
Bsp.: der Partner, der dem anderen etwas Schlimmes zugemutet hat und dann wird ihm
einfach alles verziehen, fühlt sich klein. Der andere ist der moralisch Große. Das
führt zu Aggressionen.
- Wenn ein Mensch „nur das Beste“ will für den anderen, dieser aber gerne seine eigenen
Entscheidungen treffen würde.
Wann ist das Nehmen „gut“?
Das dankbare Annehmen einer Gabe ehrt den Geber, es gibt dem Vorgang Würde.
Eltern geben – Kinder nehmen, hier ist ein Ausgleich nicht möglich, da die Eltern
das Leben weitergegeben haben. Nimmt das Kind nun dankbar das Geschenk der Eltern
an, hat es viel Kraft zu geben. Der Ausgleich erfolgt hier durch das Weitergeben an
andere Menschen, besonders an eigene Kinder.
Was stärkt die Beziehung?
Auf den Ausgleich von Geben und Nehmen achten.
Geben und Nehmen in Gang halten und würdigen.
Nicht zuviel Geben
Dem anderen Zeit und Möglichkeit zum Ausgleich geben
Ausgleich im „bösen“
Hat jemand etwas Schlimmes gemacht, hat das „Opfer“ einen Anspruch auf Ausgleich oder
Wiedergutmachung. Verzeiht das Opfer ohne den Ausgleich zu fordern, fühlt sich der Täter
klein und wird dem „übermenschlich gütigen“ Opfer böse.
Will man die Beziehung retten, muß man einen Ausgleich fordern, der fast so schlimm für
den Täter ist, wie die Tat für das Opfer war.
Beispiel: A betrügt B. B flirtet mit C und macht A eifersüchtig, solange, bis beide wieder
auf gleicher Augenhöhe sind. Die unfehlbaren Menschen, solche die unschuldig bleiben wollen,
immer Recht haben, werden leider schnell einsam. Es ist nicht auszuhalten für einen Partner.
Balance von Körper, Mentale Kraft und Seele:
Die Balance zwischen unseren körperlichen, mentalen und seelischen Anteilen, ermöglicht
es uns, aus unserem vollen Potenzial und unserer Kreativität zu leben.
Seminare und Kurse
Ich freue mich auf Sie in meinen:
o Fortlaufenden Abendkursen
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