Chi Moving
Christine Alles
 
 
 
AKTUELLES
Kurse
zur Person
Philosophie
Tai Chi Chuan
Qi Gong
Meditation & Energiearbeit
Familienaufstellung & systematische Aufstellungen
Kontakt
Impressum
 
 
Wenn die Liebe ins Stocken gekommen ist …

Wenn die Liebe ins Stocken gekommen ist, dann zeigt es sich oft, dass Menschen dieser Familie bestimmte Handlungsmuster oder Symptome herausbilden, die zu dem eigentlichen Ereignis (durch was die Liebe ins Stocken kam) hinweisen.

Beispielhaft dafür aufgezählt:
- den eigenen Platz im Leben nicht finden, den Boden unter den Füßen verlieren
- unerklärliche Ängste
- Schicksalswiederholungen und Muster wie man nie handeln wollte …
- Energielosigkeit, Verspannungen
- Beruflicher- und oder privater Misserfolg
- sich wiederholende Beziehungsschwierigkeiten
- Unerklärliche Trauer und Depression, starke Emotionen ohne aktuellen Anlass
- Schwierigkeiten der Kinder, Lernschwierigkeiten usw.
- Schuldgefühle und tatsächliche Schulden
- Das Leben nicht genießen können

Das schöne und erstaunliche an der Aufstellungsarbeit ist, dass sich dieses wichtige Ereignis zeigt, auch wenn Informationen darüber in der Familie nicht weitergegeben wurden oder durch die vergangenen Jahre vergessen oder verloren sind.

Wichtige Ereignisse können sein:
- ein früh verlorener Elternteil (auch in der Großelterngeneration)
- ein untergeschobenes Kind, biologischer Elternteil ist nicht der geglaubte Elternteil
- ein totes Geschwister, über das nicht gesprochen wird
- Früh- oder Fehlgeburten und Abtreibungen
- Kriegsgeschehnisse, Verfolgung, Täter und Opfer
- Handlungen gegen die Menschlichkeit
- eigene Schuld oder Schuld aus der Familie, Konkurs, Vertreibung usw.
- schwere Unfälle
- Trauma
- verbotene Liebe
- als kleines Kind zeitweise oder dauerhaft weggegeben zu werden, oder für einige Zeit von der Mutter getrennt werden (z.B. Krankenhaus usw.)
- und vieles mehr …

Auch wenn manche Ereignisse schon viele Jahrzehnte zurückliegen, sind die Auswirkungen bis in die heutige Generation sichtbar. Sie formen unser Schicksal und setzen Impulse zu Handlungen, die einem Ausgleich oder einer Sühnebewegung gleichkommen.

Aber nützt es einem Opfer etwas, wenn der Enkel des Täters blind sühnt in dem er z.B. Suizidgedanken hegt oder finanziell in Konkurs lebt? Die Aufstellungen zeigen, dass die Opfer diese blinde Sühne nicht wollen, denn es entsteht dadurch immer noch mehr Leid. Die Liebe kommt so nicht ins Fließen. Die Opfer wollen in den Blick kommen und sehen, dass jeder seinen Teil der Verantwortung am eigenen Handeln trägt.

Das gelingt wenn anerkannt wird, dass wir alle ein eigenes Schicksal haben und ein gemeinsames, dass uns verbindet; gelenkt von einer größeren Kraft oder höheren Macht, egal wie der Einzelne das nennen möchte. Nichts und Niemand gehen verloren, nichts kann auf Dauer ein Geheimnis sein, Verstöße gegen die Menschlichkeit werden durch innere Mechanismen der Seele, in der eigenen Familie ausgeglichen.

gruppe

  © Christine Alles  |  Impressum